17.09.18 | Wildschweine lieben Rasenbewässerungen

Wir freuen uns ja grundsätzlich darüber, dass es 2018 einen wirklich bemerkenswerten Sommer gegeben hat. Die anhaltenden Trockenheit bringt aber auch einige Nachteile mit sich unter der auch das Wild und Gartenliebhaber zu leiden haben. Neben der erhöhten Gefahr von Waldbränden und den damit verbundenen  Auswirkungen auf unseren Lebensraum bringt auch ein ausgetrockeneter und verhärteter Boden erhebliche Probleme für das Schwarzwild mit sich. Diese Böden können vom Schwarzwild nicht gebrochen werden (Brechen=Aufbrechen der Bodenoberfläche mit dem Ziel Nahrung im Boden zu finden) und bieten somit keine bzw. nur eine völlig unzureichende Nahrungsquelle. Hier erfreut sich das Schwarzwild über die intensive Bewässerung von privaten Gärten. Auf der Suche nach Stellen die gebrochen werden können um Nahrung aufzunehmen, dringt das Schwarzwild daher zur Zeit vermehrt in private Gärten ein und bricht diese. Es handelt sich als grundsätzlich um einen völlig natürlichen Vorgang dem man nur dadurch entgegen wirken kann, in dem man sein Grundstück entsprechend schützt. Das Zauberwort heisst also: ZAUN und nicht JAGD!
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